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Hypnose - Verhaltenstherapie

"...Toll ist, dass ich kein Verlangen nach Süßem spüre, einfach gar nicht..."

Doris Zechner



 

 

 

 

 

 

 

 

Peter  Kerschbaumer

Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision
Verhaltenstherapie

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Verhaltenstherapie

 

Was ist Verhaltenstherapie?

Die Verhaltenstherapie ist eine der vier in Österreich anerkannten Orientierungen der Psychotherapie.

 

Die Verhaltenstherapie ist eine auf der empirischen Psychologie basierende psychotherapeutische Grundorientierung. Sie umfasst störungsspezifische und -unspezifische Therapieverfahren, die aufgrund von möglichst hinreichend überprüftem Störungswissen und psychologischem Änderungswissen eine systematische Besserung der zu behandelnden Problematik anstreben. Die Maßnahmen verfolgen konkrete und operationalisierte Ziele auf den verschiedenen Ebenen des Verhaltens und Erlebens, leiten sich aus einer Störungsdiagnostik und individuellen Problemanalyse ab und setzen an prädisponierenden, auslösenden und/oder aufrechterhaltenden Problembedingungen an. Die in ständiger Entwicklung befindliche Verhaltenstherapie hat den Anspruch, ihre Effektivität empirisch abzusichern.
(Margraf, Schneider: Lehrbuch der Verhaltenstherapie 2009)

 

Wichtigste Einsatzbereiche

Ihre Einsatzbereiche sind neben psychischen Störungen im engeren Sinn vor allem allgemeine Lebensprobleme, aber auch zwischenmenschliche Probleme und psychische Begleiterscheinungen von somatischen Erkrankungen. Zur Bewältigung und Behandlung dieser wurde eine Reihe von Strategien und Methoden entwickelt, die sowohl allgemein (z. B. Entspannung, Bewältigungstraining, Selbstmanagement-Training, Verstärkung, kognitive Umstrukturierung etc.) wie insbesondere auch störungsspezifisch (z. B. bei Ängsten, Zwängen, Traumata/Belastungsstörungen, Depressionen, Schizophrenie, Essstörungen etc.) Anwendung finden. 

 

Entstehung

Die Verhaltenstherapie entstand in den 40er Jahren aus lerntheoretischen Konzepten, die davon ausgehen, dass die meisten psychischen Probleme gelernt und durch systematische Anwendung der Lernprinzipien auch wieder verlernt werden können. Seit Beginn hat die Verhaltenstherapie verschiedene Entwicklungen und Neuerungen erlebt. Am bekanntesten ist die sogenannte "kognitive Wende" der 60er und 70er Jahre, seit der vermehrt auch andere, gleichermaßen wissenschaftlich fundierte Konzepte (z. B. kognitive Theorien, Emotionstheorien, Kommunikationstheorien, Psychophysiologie, Stressmodelle und Selbstregulationskonzepte) zum Tragen kommen. Nach einer sozialpsychologischen Erweiterung in den 80er Jahren folgte zu Beginn der 90er Jahre eine verstärkte klinische Integration der Verhaltenstherapie, was zur Entwicklung störungsspezifischer Methoden, einer vermehrten Berücksichtigung sozialpsychologischer Konzepte (z. B.Therapeut-Klient-Beziehung) und der Integration der systemischen Perspektive in die Verhaltenstherapie führte. 

Heute beschreibt der Begriff "Verhaltenstherapie" eine sehr breite psychotherapeutische Orientierung, die insbesondere im Zusammenhang mit psychologischer Forschung wirksame Behandlungsformen entwickelt.

Therapeutisches Vorgehen

 

Die Therapien werden häufig in der realen Lebensumgebung des Klienten durchgeführt (Konfrontationen, Verhaltensexperimente etc.).

Meist findet die Therapie jedoch in der Praxis statt. 

Sie besteht in der Regel aus einem edukativen Teil in welchem Sie Wissen rund um Ihr Problem vermittelt bekommen.

Der störungsspezifische Teil umfasst dann Interventionen welche in der Verhaltenstherapie ein wesentlicher Baustein sind. Es ist besonders wichtig, dass Sie als Experte Ihrer Thematik selbstwirksam damit umgehen können.

 

Nicht immer ist "Heilung" das Ziel. Oft betrifft die Störung einen wichtigen Bereich in Ihrem Leben oder ist eine wichtige Emotion oder Funktion (z.B. Angst). Es ist oft wichtiger Symptome einzudämmen und mich mit all meinen Themen zu akzeptieren; damit im wahrsten Sinn des Wortes umgehen lernen.

Im Zentrum jeder Therapie steht die Beziehung zwischen KlientIn und Therapeut. Sie ist der Nährboden für Ihren Erfolg.

Grundprinzipien der Verhaltenstherapie


  • Verhaltenstherapie orientiert sich an der empirischen Psychologie
  • Verhaltenstherapie ist problemorientiert
  • Verhaltenstherapie setzt an den prädisponierenden, auslösenden und aufrechterhaltenden Problembedingungen an
  • Verhaltenstherapie ist zielorientiert
  • Verhaltenstherapie ist handlungsorientiert
  • Verhaltenstherapie ist nicht auf das therapeutische Setting begrenzt
  • Verhaltenstherapie ist transparent
  • Verhaltenstherapie soll »Hilfe zur Selbsthilfe« sein
  • Verhaltenstherapie bemüht sich um ständige Weiterentwicklung