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Hypnose - Verhaltenstherapie

"...Toll ist, dass ich kein Verlangen nach Süßem spüre, einfach gar nicht..."

Doris Zechner



 

 

 

 

 

 

 

 

Peter  Kerschbaumer

Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision
Verhaltenstherapie

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Hypnose kann auch Show sein

Therapeutische Hypnose und Showhypnose unterscheiden sich grundlegend voneinander.

In der Show wird, möglichst publikumswirksam vorgeführt, welche Möglichkeiten das Unterbewusstsein hat den Menschen zu beeinflussen.

Ich benutze auch immer wieder Showelemente um dies zu demonstrieren.

Der, vielleicht wichtigste Kritikpunkt, den man an der Showhypnose immer wieder hört ist, dass ein falsches Bild des "willenslosen" Hypnoseopfers erzeugt wird. Besonders, dass bei der Ausleitung dann auch noch die Suggestion gegeben wird "Du kannst Dich jetzt an nichts mehr erinnern" setzt der Peinlichkeit oft noch die Krone auf.

Faktum ist, dass auch Shows ganz gut zeigen, was in Hypnose möglich ist und wie mächtig Hypnose ist. Vergessen wird dabei oft, dass die Hypnotisierten freiwillig mitspielen und auch im Vorfeld mit "Konzentrationsübungen" oder "Suggestibilitätstests" an die Show herangeführt werden. Genau aus dieser Freiwilligkeit und der Auswahl bestimmter Personen entsteht dieser Eindruck.

Es gibt Hypnotiseure, die sagen, es können nur etwa 10-20% aller Zuschauer, die für eine Show gewünschte Hypnosetiefe in kurzer Zeit erreichen. Diese Tiefe, auch somnambul genannt, ist ähnlich dem Schlafwandeln ("Somnambulismus").

Auch während einer Show, weiß jeder Hypnotisierte zu jedem Zeitpunkt was er grad tut. Er macht dies nur dann, wenn es nicht gegen seine inneren Werte verstößt. Lediglich durch die hohe Muskelentspannung und die geschlossenen Augen entsteht der äußere Eindruck, die Probanten würden schlafen oder sein gar in einer Bewusstlosigkeit.

Gefahren bei Showhypnosen

Die größte Gefahr geht von dem Umstand aus, dass es kein ausreichendes Vorgespräch gibt und der Hypnotiseur nichts von den Probanden weiß.

Gerade bei kürzlich erfolgten Operationen, Schwangerschaften (auch wenn diese noch gar nicht bekannt sind) oder anderen Gebrechen (etwa Bandscheibenproblemen) kann es bei gewissen "Kunststücken" unter Hypnose schnell zu fatalen Problemen kommen.

Stürze

Bei Showhypnosen wird zur Einleitung der Proband meist nach hinten fallen gelassen. Auf diese Weise läßt sich sehr schnell eine sehr tiefe Trance erreichen.

Natürlich ist das Umfallen dabei die größte Gefahr. Wird der Proband nicht richtig aufgefangen fällt er ohne jede Schutzreaktion auf den Boden. Gefährlich sind möglicherweise auch Gegenstände auf die der Proband fallen könnte. Die Gefahr erheblicher Verletzungen durch das Fallen ist jedenfalls sehr hoch.

Oft fällt der Proband auch in die Arme eines weiteren Mitspielers. Hier ist im Showumfeld die Unaufmerksamkeit ein wichtiger Gefahrenfaktor.

Kataleptische Brücke

Bei der kataleptischen Brücke wird der gesamte Körper sehr steif. 

Klassisch wird die kataleptische Brücke vorgeführt indem Schultern und Füsse auf zwei gegenüberstehenden Sesseln liegen und der Körper dazwischen ohne Auflage wie eine Brücke "schwebt". Oft steigt dann der Hypnotiseur oder eine andere Person noch drauf.

Der Körper ist in der Lage diese Last zu tragen, es ist allerdings sehr gefährlich. Im harmlosesten Fall tritt ein schwerer Muskelkater auf, schlimmere Verletzungen (etwa am Meniskus oder Knochenbrüche) sind jedoch durchaus auch möglich.

Demonstration der Schmerzunempfindlichkeit

Im Zuge der Demonstration das unter Hypnose völlige Schmerzunempfindlichkeit erreicht werden kann, gehen manche Hypnotiseure soweit, dem Probanden kleine Verletzungen zuzufügen (etwa Durchstechen der Haut).

Hitzesuggestion

Eine weitere Gefahr besteht darin, dass mache Hypnotiseure suggerieren der Proband würde einen sehr heißen Gegenstand berühren. Hierbei kann es zur Bildung von Brandblasen kommen.

Anpusten

Oft wird anpusten angewandt um einen Probanden zu wecken oder ihn in Trance zu versetzen. Die Übertragung von Krankheiten ist dabei ein Thema.