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Hypnose - Verhaltenstherapie

"...das hätte ich früher nie getan..."

Doris Zechner



 

 

 

 

 

 

 

 

Peter  Kerschbaumer

Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision
Verhaltenstherapie

Röthweg 1
8940 Liezen


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Gefahren bei Hypnose

Wie bei allem, wird auch bei der Hypnose professionelle Arbeit und Verantwortungsbewusstsein am meisten Sicherheit geben.

Nur ein sehr gut ausgebildeter, qualifizierter Hypnotiseur, in Österreich können das ausschließlich PsychotherapeutInnen sowie klinische PsychologInnen, GesundheitspsychologInnen, ÄrztInnen und ZahnärztInnen mit entsprechender Zusatzausbildung sein, ist in der Lage Sie sicher zu hypnotisieren. Die rechtliche Lage ist dazu in Österreich sehr eindeutig. Einzig Showhypnosen dürfen von nicht therapeutisch ausgebildeten Personen durchgeführt werden. Bei körperlichen Erkrankungen gibt es keine wissenschaftlich hinreichend belegte Wirkungsweise der Hypnose. Die Behandlung körperlicher Erkrankungen sind deshalb ausschließlich ArztInnen des jeweiligen Fachgebiets vorbehalten.  

Einer verantwortungsbewussten Hypnose geht immer ein Anamneseprozess und so sich aus der Anamnese ein Anhaltspunkt ergibt auch ein diagnostischer Prozess voraus. Sowohl Anamnese wie auch Diagnose kann und darf nur von PsychotherapeutInnen oder klinischen PsychologInnen gemacht bzw. gestellt werden.

Die größte Gefahr bei Hypnosen geht letztendlich von Hypnotiseuren aus, welche über keine entsprechende therapeutische Ausbildung verfügen und somit gar nicht berechtigt sind therapeutisch Hypnose - und dazu gehören auch Hypnosen zur Erhaltung der Gesundheit wie Abnehmen und Raucherentwöhnung - auszuüben. Diese Hypnotiseure können schwierige Situationen nicht sicher und fachlich kompetent beherrschen, unterliegen keiner Schweigepflicht und können mangels Berechtigung auch nicht versichert sein.

Bei verschiedenen psychische Erkrankungen (zB. Posttraumatische Belastungsstörung, Schizophrenie, Psychosen) ist Hypnose möglicherweise kontraindiziert. Gleiches gilt bei Epilepsie. Es hängt immer vom Einzelfall ab und muss die Hypnose jedenfalls entsprechend in einen Therapieprozess eingebettet und sensitiv geführt werden.

Als Teil einer Therapie kann Hypnose dann ein wichtiges Element sein. Entsprechende Erfahrung des Therapeuten in der Planung der Hypnose und auch im Erkennen und Umgang mit möglicherweise entstehenden schwierigen Situationen (Auftreten einer Psychose, epileptischer Anfall, Retraumatisierung etc.) sich unbedingte Voraussetzung.

Es ist, vor allem bei nicht ausreichend qualifizierter Anwendung von Hypnosetechniken, zu bedenken, dass im hypnotischen Zustand gespeicherte Erinnerungen bewusst werden können und Schutzmechanismen (wie etwa das Verdrängen) unwirksam werden können. Ist dies nicht in einen Therapieprozess eingebunden und wird entsprechend therapeutisch bearbeitet sind die Folgewirkungen nicht abschließend einschätzbar. Es kann zu Intrusionen (Gefühlsüberflutungen), Dekompensationen und Retraumatisierung kommen. Diese Personen müssen unmittelbar therapeutisch aufgefangen werden um schwere Folgeschäden zu vermeiden.

Zu Ihrem eigenen Schutz empfehle ich nachdrücklich, die Qualifikation des Hypnotiseurs besonders sorgfältig zu prüfen.

 

Nähere zu meiner Qualifikation finden Sie auf der Seite "zu meiner Person"