. .

Hypnose - Verhaltenstherapie

"...auch kann ich seither ohne das süße Getränk aus Österreich leben..."

Claus Seiser



 

 

 

 

 

 

 

 

Peter  Kerschbaumer

Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision
Verhaltenstherapie

Röthweg 1
8940 Liezen


+43 664 8315290
office(at)mynewlife.at

©2017 Peter Kerschbaumer
Impressum, Informationen gem. ECG
 
 

 

 

 

 

Was ist Hypnose

In der Fachwelt gibt es weder eine allgemein akzeptierte und genaue Definition von Hypnose, noch eine gesicherte wissenschaftliche Theorie, die das Entstehen der Hypnosephänomene eindeutig erklärt.

Man könnte die Hypnose als eine zielgerichtete Konzentration umschreiben. Ein Befinden, das weder Schlaf noch alltägliches Bewusstsein ist und in dem wir uns ein einem veränderten Zustand des Erlebens, Fühlens, Wahrnehmens und Verhaltens befinden.

In diesem Zustand sind sowohl die Ansprechbarkeit des Unterbewusstseins als auch die Konzentration stark erhöht. Dadurch können bestimmte Phänomene verstärkt oder überhaupt erst wahrgenommen werden, wie beispielsweise die Kontrolle über das vegetative Nervensystem oder auch eine erhöhte Empfänglichkeit für Suggestionen.

Besonders gut beschreibt folgendes Zitat Hypnose:

Hypnose wurde seit alters her als ein Verfahren und ein daraus resultierender Zustand veränderten Bewusstseins (Trance) beschrieben, in dem der Mensch (bisweilen auch Tiere) anders als gewöhnlich reagieren.
Die Folklore schreibt diesem Zustand Willenlosigkeit, verbesserte kognitive Fähigkeiten (z. B. Erinnerungsvermögen), ungewöhnliche körperliche Leistungen (z. B. kataleptische Brücke), Schmerzlosigkeit und bestimmte psychosomatische Phänomene (z. B. suggerierte Brandblasen) zu.
Hypnose hat eine gespaltene Tradition: eine mystische und medizinische. Sie lebt einerseits in magischen Formen der Geistheilung, des spirituellen Wachstums weiter und hat etwa die Theosophische Gesellschaft oder Christian Science in ihren Riten beeinflusst.

Andererseits hat sie eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen im klinischen und im experimentellen Bereich hervorgebracht und ist als therapeutische Methode bei unterschiedlichsten somatischen und psychischen Störungen wissenschaftlich anerkannt und erfolgreich eingesetzt worden.

Fragen, die sich mit dem Thema Hypnose verbinden, sind u. a.:
Hat der Mensch in diesem Zustand besondere physische oder mentale Fähigkeiten? Kann man gegen seinen Willen hypnotisiert werden?
Ist jeder hypnotisierbar?
Sind Erinnerungen unter Hypnose verlässlich?

Wegen der Publikumswirksamkeit einiger dieser Fragen wird Hypnose oft als Schaustellung verunglimpft. In der Hauptsache ist sie jedoch eine vielseitige und effektive Therapiemethode.

(Lehrbuch der Verhaltenstherapie, Margraf et al, 2009)

Definition lt. Wikipedia

Als Hypnose (altgr. hypnos, "Schlaf") werden bezeichnet:

  • das Verfahren zum Erreichen einer hypnotischen Trance (Trance ist gekennzeichnet durch vorübergehend geänderte Aufmerksamkeit und meist tiefe Entspannung). Man spricht auch von hypnotischer Induktion und Hypnose im engeren Sinne.
  • der Zustand der hypnotischen Trance. Trance wird nur im Sinne des Zustands gebraucht.


Bei der Hypnose ging man ursprünglich davon aus, dass es sich um einen schlafähnlichen Zustand handelt. Als Hypnotiseur bezeichnet man dabei die hypnotisierende Person, als Hypnotisand (auch: Proband, in der Hypnotherapie Patient oder Klient) die hypnotisierte Person. Dabei kann eine Person auch beide Rollen übernehmen, das bezeichnet man als Auto- oder Selbsthypnose; in allen anderen Fällen nennt man es Fremd- oder Heterohypnose. Eine hypnotische Trance wird mittels Hypnose induziert (Induktion), der Proband befindet sich in Hypnose oder in einer hypnotischen Trance. Zur Beendigung wird die Trance aufgelöst bzw. exduziert (Exduktion), der Hypnotisand wacht auf. Wird der Proband (zum Beispiel zwecks Vertiefung der Trance) aus der Trance geholt und kurz darauf wieder zurück in Trance versetzt, so spricht man von Fraktionierung. Im Rahmen der Hypnose werden dem Probanden ggf. verbale Anweisungen, sog. Suggestionen, gegeben, die direkt auf das Unbewusste wirken sollen.

Suggestionen, die auch nach Auflösung der Hypnose noch wirksam sein sollen, werden als posthypnotische Suggestionen bezeichnet. Unter posthypnotischer Suggestion treten messbare Veränderungen der Informationsverarbeitung im Gehirn auf. In neuropsychologischen Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren konnte gezeigt werden, dass dabei die Aktivität bestimmter Gehirnareale selektiv reduziert ist.